Der Versand von SMS erfolgt vom Handy an eine Kurzmitteilungszentrale, die in der Regel an einen Netzbetreiber gebunden ist. Sie wird nicht direkt von Handy zu Handy geschickt. Die Nummer der Kurzmitteilungszentrale ist im Handy hinterlegt. Die Zentrale liest den Header also den Kopf der Nachricht und sendet die Nachricht entweder im eigenen Netz oder an den Netzbetreiber der Zielnummer weiter.
Beschränkung auf 160 Zeichen
Eine SMS beschränkt sich auf eine maximale Nutzerlänge von 160 Zeichen. Aber auch andere Kodierungen sind möglich:
- 7 Bit – für reine Textnachrichten
- 8 Bit – für Datennachrichten wie Logos oder Klingeltöne
- 16 Bit – für MMS oder EMS
- 16 Bit – können auch für SMS in lebenden Sprachen wie asiatische Schriftzeichen genutzt werden.
Die Begrenzung bei SMS für lebendige Sprachen beschränken sich auf nur 70 Zeichen.
Wenn man sich im Internet einen Anbieter zum free SMS versenden gesucht hat, der sich durch das Anhängen von Werbetexten finanziert, sollte man sich genau überlegen, ob man eine SMS mit lebendigen Sprachen von diesem Anbieter versendet. Es kann hier durchaus möglich sein, daß man seine SMS nicht wiedererkennt oder drei SMS statt einer versenden muß.
Speicherung von Nachrichten bei Unzustellbarkeit
Wie beim versenden von SMS werden beim free SMS versenden über das Internet die Kurznachrichten bei Unzustellbarkeit gespeichert, bis das Handy des Empfängers wieder erreichbar ist. In der Regel werden SMS bis zu 48 Stunden gespeichert. Auch hier wird in regelmäßigen Abständen versucht die Empfängernummer zu erreichen und die free SMS versenden. Ist die Empfängernummer wieder erreichbar, weil sie Beispielsweise aus einem Funkloch wieder heraus ist, wird die SMS Problemlos weiter geleitet und kann vom Empfänger gelesen werden.
Kann innerhalb der vorgegebenen Zeit die SMS nicht zugestellt werden, wird sie automatisch gelöscht. Im Gegenzug zum Versand von SMS über einen Mobilfunkanbieter werden hier von den Anbietern kostenloser SMS keine Kosten erhoben.
