Ein völlig neues Konzept kommt aus Amerika nun auch nach Deutschland. Wie ich vor ein paar Tagen gelesen habe funktioniert es so, dass der Kunde einen Prozentsatz vom Einkaufspreis zurückerstattet bekommt, wenn er einen Teil der Verpackung zurück schickt. Außerdem steigert sich der Betrag der Erstattung, je mehr Verpackungsteile von verschiedenen Produktverpackungen er zurückschickt. Aus meiner Sicht ist es eine sehr raffinierte Masche, um den Kunden dazu zu bringen, dieses Produkt über einen längeren Zeitraum zu kaufen. Was für mich klar ist, ist, dass die Firmen die solche Vergünstigungen anbieten davon ausgehen, dass ein hoher Prozentsatz der Kunden die Rücksendung vergisst, oder aus Versehen die Verpackungen, welche man hin schicken wollte, entsorgt werden. Also hat das Unternehmen dann die Ware verkauft, ohne die Auszahlung durchführen zu müssen.
Meiner Meinung nach ist es ein sehr gutes Beispiel für die Findigkeit der Firmen, wenn es darum geht die Waren längerfristig ein einen Kunden zu verkaufen, da werden mir sicher einige Recht geben. Aber eines ist doch klar, die Hersteller gewinnen immer bei solchen Aktionen, so sehe ich es zumindest.

Ich wollte mir gerade rechtzeitig zur WM einen 50 Zoll Plasma TV von Samsung bei Amazon bestellen.
Da ich noch die 5 % Partnerprogramm Provision kassieren wollte habe ich es auf den Namen meiner Frau bestellen wollen. Habe ich schon öfters gemacht.

Ich geh lege also den Fernseher in den Warenkorb und gehe zum Bezahlen doch auf einmal ging das nicht wie sonst üblich.

Ich wurde auf eine Seite weitergeleitet in der ich aufgefordert wurde eine Kreditkartennummer einzugeben.
Mit Kreditkarte wollte ich aber nicht bezahlen. Erst dacht eich an einen Fehler im System aber als ich nach mehren Versuchen immer wieder auf die Kreditkartenseite kam wurde es mir zu bunt. Ich schickte eine Mail nach Amazon mit meinem Anliegen das ich halt nicht per Bankeinzug bezahlen könnte.

Die Antwort kam dann auch recht schnell

Vielen Dank für Ihre E-Mail an Amazon.de.

Wir bitten darüber hinaus um Ihr Verständnis, dass in diesem Fall nur mit Kreditkarte bezahlt werden kann, da wir uns bei bestimmten Bestellungen vorbehalten, die Zahlungsmöglichkeiten auf Zahlung durch Kreditkarte einzuschränken. Diese Einschränkung kann leider nicht manuell aufgehoben werden.

Möglicherweise ist ja die Amazon.de VISA Karte interessant für Sie. Damit sparen Sie bei Ihrem ersten Einkauf gleich EUR 20,00! Interessiert?

Da ich mit der Antwort eigentlich nicht viel anfangen konnte habe ich den Rückrufservice von Amazon in Anspruch genommen.
Das ist ein Klasse Service. Da gibt man seine Telefonummer ein und wird umgehend zurückgerufen.

Am Telefon erklärte mir der Mitarbeiter dann warum ich den Fernseher nicht per Bankeinzug bezahlen kann. Bei Artikeln im höheren Preissegment würde die Bezahlung nur über Kreditkarte gehen. Amazon wäre ein US Amerikanisches Unternehmen und in den USA wäre Kreditkartenzahlung gängige Praxis. Den Bankeinzug für niedrigpreisige Waren haääten Sie nur aus Kulanz eingeführt.

Ich sagte noch das es sicherlich überlegenswert wäre diese Praxis zu überdenken denn in Deutschland ist es nicht üblich mit Kreditkarte zu zahlen und dessen Brot ich esse dessen Lied ich singe müsste man sich auf Dauer schon überlegen.

Das ich den Fernseher wahrscheinlich jetzt bei Redcoon kaufen werden musste ich auch noch loswerden.

Am Ende der Mail stand noch
Unser Ziel: das kundenfreundlichste Unternehmen der Welt zu sein. Ihr Feedback hilft uns dabei.

Mein Feedback hat Amazon zumindest bekommen :-)

Da geben die sich soviel Mühe den Kunden zu binden und dann scheitert es an solch einer Kleinigkeit.
Bankeinzug ist in Deutschland doch sicher oder ?

Grüße Lollo

Um eine Geschäft dauerhaft zu führen, ist es nötig, sowohl neue Kunden zu werben, aber auch die bestehenden Kundenstämme dazu zu bewegen, dass sie bleiben.
Ein großer Modediscounter in Deutschland hat sich hier eine super Idee einfallen lassen.
Diese Möglichkeit zielt vor allem auf die bestehenden Kunden ab, was eigentlich selten ist, da die Lockangebote eher bei neuen Kunden zu finden sind.
Der betreffende Discounter gibt eine Kundenkarte an die Kunden weiter, hier bekommt der Kunde bei jedem Einkauf 3 % des Betrages gut geschrieben, diese werden dann hin und wieder in Form von Gutscheinen an die Käufer weitergegeben.
Das beste aber ist, dass es immer wieder so ca. 3 mal im Jahr ein Bonusheft gibt, hier kann man dann einige frei auswählbare Artikel aus dem Sortiment, für bis zu 50 % billiger einkaufen.
Diese Maßnahme ist eigentlich eine sehr gute Taktik, um Kunden an die Firma und somit auch längerfristig dazu zu bewegen, in den Filialen einzukaufen.
Der Kunde sieht, dass er etwas geschenkt bekommt und vor allem, dass er sparen kann und das ist ja genau das was jeder heutzutage möchte, da die finanziellen Mittel immer knapper werden.
Vor allem Hausfrauen, oder Familien mit Kinder kaufen, oft bei diesen Modediscounter ein, dies ist genau das Käuferpotential, welches die Betreiber mit den Aktionen erreichen wollen.
Es sollten meiner Meinung nach mehr Kaufhäuser oder Discounter so denken und den Kunden auch wenn sie schon dort einkaufen, hin und wieder einen Anreiz bieten und nicht nur den Neukunden.

Blogs haben viele Positive Eigenschaften. Eine dieser Positiven Eigenschaften ist die Kundenbindung durch einen Blog. Viele Unternehmen sind der Meinung immer neue Kunden zu werben. Sie stecken riesige Werbebudgets in die Neukundengewinnung. Oft Zahlt sich das nicht aus und ein Kunde kostet einem Unternehmen mehr als dieser dem Unternehmen wieder einbringen wird. Denn die Unternehmen setzen am Falschen Punkt an. Sie kümmern sich nur noch um die Neukundengewinnung vergessen aber ihre Bereits vorhandenen Kunden an ihr Unternehmen zu binden.

Lies doch weiter…

Kommentare deaktiviert    Jetzt Kommentar schreiben!