in News am 21. Juli 2010

Ich habe einen sehr interessanten Artikel gelesen, dieser bezieht sich auf die Piratenpartei, die 2009, 2 % Stimmanteil bei den Bundestagswahlen erhielt.

Diese Partei fordert nun, dass das Internet eigene Regeln erhalten soll. Sie will, dass das Internet als autonome Institution unserer Gesellschaft, auch gesetzlich verankert wird. Außerdem, so habe ich gelesen, wollen sie den Internetzugang als Menschenrecht in der Verfassung festschreiben lassen. Für mich sind die Forderungen der Piraten etwas abgehoben, da ich bei dem was in unserem Land so passiert, bestimmt andere wichtigere Problempunkte den Vorrang geben würde. Sicherlich kann man die Haltung dieser Partei verstehen und auch der Anhänger, aber aus meiner Sicht ist es etwas unverständlich und geht an der momentanen Lage im Staat etwas vorbei. Dies denke ich, ist nicht nur meine Meinung. Ich bin gespannt wie sich die Diskussion um dieses Thema weiterentwickelt, vor allem, ob sich die Piratenpartei mit diesen Thema durchsetzen kann. Vielleicht haben wir ja bald einen Volksentscheid, wie er kürzlich in Bayern zum Thema Rauchen durchgeführt wurde.

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Kommentare

  • hier

    Hoffentlich passiert mal was gegen die Abmahnwellen. Das nimmt ja ‘amerikanische Verhältnisse’ an.

  • Dennis

    ich bin auch Wähler der Piratenpartei und finde viele der Ziele sehr gut. Es ist aber klar, dass man nicht alles gut finden kann, egal welche Partei man mit seiner Stimme unterstützt und klar ist doch eigentlich auch, dass eine Partei am Anfang erstmal sehr “hohe Ziele” hat und sehr hohe Erwartungen und Forderungen, damit sie überhaupt etwas durchbekommen, denn runtergehandelt wird später sowieso das kennt man ja.
    Was den Internet Zugang angeht, so ist das eine interessante Forderung. Vor kurzem wurde ja in Finnland erst der DSL Anschluss zum Grundrecht :D das finde ich auch etwas übertrieben aber nun gut, wer weiß was die Zukunft hier in Deutschland bringt.

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