in Marketing am 08. Januar 2009

Die Zeit steht nicht still. Das Marketing entwickelt sich weiter genauso wie die Märkte. Natürlich basiert das Marketing auf den Märkten und deswegen entwickelt sich Marketing am Markt. Doch wie entwickelt sich eigentlich gerade der Markt im 21. Jahrhundert? Was ich sehe ist das viele Firmen ihr Marketing nicht am Markt anpassen, Sie beobachten den Markt nicht und werden früher oder später ordentlich auf die Schnauze fallen.

Aktuell gibt es zwei Merkmale wodurch sich der Markt auszeichnet. In vielen Branchen ist der Wettbewerb viel vielseitiger, aggressiver, schneller und komplexer geworden als jemals zu vor. Somit steht ihr vor einer Herausforderung. Es reicht nicht mehr einen oder zwei Wettbewerbsvorteile zu haben. Ihr braucht viele um euch durchsetzen zu können. Dazu kommen noch die Faktoren wie Qualität, Service, Kosten, Zeit, Image und Innovation die ihr nicht aus den Augen verlieren dürft.

Das zweite Merkmal des aktuellen Marktes ist das es einen extremen Trend hin zu Netzwerken gibt. Interaktives Marketing, oder Beziehungs Marketing schimpft sich diese neue Art des Marketings. Und dieses Interaktive Marketing ist eure Chance. Viele Unternehmen sind noch altmodisch und haben diesen Trend noch nicht entdeckt.

Was ist Interaktives Marketing

Beim Interaktiven Marketing werden neue Zugänge zu den Märkten genutzt. Interaktives Marketing bindet den Kunde mit ein. Das Web 2.0, Blogs oder Kundennetzwerke verunsichern viele Unternehmen. Sie wissen einfach nicht damit zu Arbeiten oder diese zu nutzen. Aber es ist doch wie vieles so einfach. Ihr müsst einfach einen Schritt auf euren Kunden zu gehen. Hört ihnen zu. Die Zeit in der sich das Marketing nicht am Kunden Orientiert ist schlicht und ergreifend vorbei. Kunden möchte mit eingebunden werden. Das “Mitmach-Web” ist gefragter den je. Wikipedia macht es vor.

Fazit

Binde deine Kunden mit ein. Starte einen Blog um mit deinen Kunden zu Kommunizieren und die Distanz zum Kunden abzubauen. Die einseitige Kommunikation ist vorbei, der Dialog ist der richtige Weg. Lass deine Kunden eine Community starten und unterstütze diese, damit sich auch deine Kunden untereinander austauschen können. Costumizing, lass deine Kunden deine Produkte verändern so kannst du sie besser an dein Unternehmen binden, und auf ihre Individuellen Ansprüche eingehen. Lass die Kunden entscheiden was sie brauchen. First to Know – lass deine Kunden zuerst wissen was kommt, was war und was ist, belohnt deine Stammkunden damit. Gib deinen Stammkunden die Möglichkeit Sonderangebote zuerst wahr zu nehmen. Nichts ist schlimmer als wenn ein Stammkunde nicht als erster über aktuelle Angebote Informiert werden. Be part of it. Lass deinen Kunden aktiv an der Entwicklung deines Produkts dran teilhaben!

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Kommentare

  • MillionMaker

    Hi guter Artikel wie ich finde. Nur wie baue ich mit meinem Blog eine Community auf? Meinst du dass mit Blogs dann deine Kunden ihre Meinung sagen können. Aber interessant zu lesen dass Blogs sogar zur Kunden bindung beitragen. Sehr interessant.

  • André

    @ MillionMaker
    Danke für das Lob. Ich schreib im Laufe des Tages noch einen kleinen Artikel über Kundenbindung mit Blogs. Danke für den Anreiz.

    Das mit dem Community aufbauen meinte ich anders. Blogs sind nur ein Mittel Informationen weiterzugeben. Und User können diese Informationen nur im begrenzten Maße Diskutieren bzw. Kommentieren. Und genau hier setzt die Community an. Meiner Meinung nach sollte ein Unternehmen eine Plattform schaffen, vorzugsweise ein Forum, auf der sich Kunden oder auch Interessierte, die später eventuell zu Kunden werden, sich austauschen können. Wo sie ihren Wunsch auf gleichgesinnte zu treffen erfüllen können. Bei Blogs gibst du das Thema vor was dann Diskutiert werden darf. Im Forum darf jeder Diskutieren was er will. Ganz einfach gesagt bei einer Community steht der Benutzer im Mittelpunkt und nicht das Unternehmen. Für ein Unternehmen ist das natürlich ein riesen Vorteil, weil du bekommst Feedback ohne Ende. Als Unternehmen sollte man natürlich in der Community passiv bleiben, weil eben der User im Vordergrund steht.

    Falls ich darauf noch näher eingehen soll sag doch bescheid.