in Marketing am 15. Dezember 2008

Twitter ist seit 2006 dem Jahr der Gründung , zu einem riesigen sozialen Netzwerk gewachsen, schon lang nutzen mehrere Millionen Menschen weltweit den Mikro Blogging Dienst, um kleine Textnachrichten mit einer maximalen Länge von 140 Zeichen auszutauschen. Twitter bietet, besser wie jedes andere Medium in unserer Zeit, den schnellen Austausch zwischen Menschen. Einzelne Tweets erreichen in kurzer Zeit hunderte von Menschen. Warum sollte man sich dieses Potenzial nicht zu Nutzen machen? Große Firmen wie Cisco, Sun Microsystems oder auch prominente Personen wie Barack Obama oder sogar die New York Times machen es uns vor wie man Twitter effektiv nutzen kann und so seine Fangemeinde schnell mit Informationen, nach dem “First to Know” Prinzip, versorgen kann.

Der Fan

Der Fan oder am Besten die vielen Fans, sind ganz normale Menschen, die Produkte oder Dienstleistungen eines Unternehmen besonders gut finden. Diese Fans machen erfolgreiche Mundpropaganda erst möglich, den sie sind die Menschen, die bei jeder Gelegenheit versuchen andere Menschen von Produkten des Unternehmens zu überzeugen. Prominenteste Beispiele sind wohl Nike, Adidas und auch Apple. Nike und Adidas haben sich in den letzten Jahren zu den Unternehmen entwickelt, die für Sportler da sind und alles daran setzen deren Equipment zu verbessern. Sie haben es aber nicht irgendwie gemacht sondern sie haben ihre Fans aktiv mit eingebunden. So entwickeln zum Beispiel Sportler aktiv Fußball-, Tennis- und alle anderen Arten von Sportschuhen mit. Nike veranstaltet Fußball Camps für junge Spieler.

Bei Adidas kann man seine Schuhe selber designen – Erlebnis Marketing. Der Kunden kann seine eigene Schuh entwerfen. Er hat dabei Spaß und kann das machen was er will! Der Kunde wird aktiv mit eingebunden. Also die perfekte Grundlage für zum Gewinnen neuer Fans, die das Unternehmen bei jeder Möglichkeit weiter empfehlen.

Das “First to Know” Prinzip

Das “First to Know” Prinzip besagt nichts weiteres als das man die Fans eines Unternehmens als allererstes mit Informationen versorgt, das können neue Produkte sein, Updates einer Software, Preisnachlässe oder auch Events bzw. Messen auf denen das Unternehmen sich präsentiert. Nichts ist für einen Fan eines Unternehmens schlimmer als wenn er Informationen seines geliebten Unternehmens erst über 3. oder 4. erfährt.

Und genau hier kommt Twitter ins Spiel. Biete deinen Fans die Möglichkeit Informationen über dein Unternehmen als erste zu erfahren. Somit schlägst du gleich 2 Fliegen mit einer Klappe, du sorgst dafür das es Kunden nicht langweilig wird, bindest Sie also aktiv ein. Frag deine Stammkunden noch mal, was Sie von deinem Unternehmen halten, oder auch was Ihnen nicht so gut gefallen hat. 70% aller Kunden geben gerade Feedback ab. Zum Beispiel über ein Bestell Vorgang oder über ein Produkt das Sie gekauft haben.

Lass es deine Kunden zuerst wissen!

Schau dir doch auch mal das Profil von Barack Obama an, er hat knapp 150,000 Menschen, die seinen Tweet folgen, 150.000 Menschen die Informationen über ihn zuerst erhalten. Allein durch diese Menschen ist Barack Obama Präsident der Vereinigten Staaten geworden. Und du kannst dieses Potential sicher auch nutzen.

Natürlich ist Twitter nicht unbedingt für jedes Unternehmen die beste Möglichkeit, um Fans zu erreichen. Newsletter per Email machen es ggfl. auch. Fans freuen sich auch wenn Sie angerufen werden, passen Sie jedoch immer bei Telefonaten auf, achten Sie auf Signale der Fans damit du diese nicht schneller verlierst als du welche gefunden hast.

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